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Umgang mit sexuellen Minderheiten

1. Jan. 2020
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. Juli 2025

Antragsteller*innen: M. Y., Arthur Poliakow, Lars Umanski, Anna Shmukler, Aaron V.

Sumov

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Antragstext:

Eine der wichtigsten innerjüdischen Debatten betrifft den Umgang mit religionsgesetzlichen

Anweisungen bezüglich sexueller Minderheiten. Dabei geht es u.a. um die Einstellung bezüglich

der Gültigkeit der Thora und Halacha.

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Wir konstatieren, dass Jüdinnen und Juden, die sich der LGBTQ*-Gemeinschaft zugehörig

fühlen, oft Opfer von Ausgrenzung und Diskriminierung innerhalb der eigenen jüdischen

Gemeinschaft sind. Das Thema "sexuelle Minderheiten" wird in jüdischen Gemeinden und

Organisationen immer noch weitgehend tabuisiert.

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Wir konstatieren, dass Haltung und Wissen bei signifikanten Teilen der jüdischen Gemeinschaft

gegenüber der sexuellen Minderheiten ablehnend und gering ist.

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Wir glauben, dass Sexualität und Judentum nicht getrennt werden müssen. Die

Eigenbestimmung der Sexualität, des Glaubens und der damit verbundene Respekt sind

selbstverständlich für die heutige pluralistisch geprägte Gesellschaft.

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Wir fordern, mehr Respekt und Akzeptanz in der jüdischen Gemeinschaft für Menschen, die

sich der LGBTQ*-Community zugehörig fühlen.

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Wir fordern, eine breitere und stärkere Kooperation mit der jüdischen LGBTQ*-Community.

Beispielsweise könnte diese im Rahmen von Veranstaltungen, wie z.B. Shabbatot, der

Unterstützung von jüdischen Events in der LGBTQ*-Szene (z.B. "Christopher Street Day"),

sozialen und kulturellen Programmen sowie Aufklärungskampagnen erfolgen, um sich mit

Hindernissen eines gemeinsamen pluralistischen Zusammenlebens auseinanderzusetzen.

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Wir fordern, die Bekämpfung jeglicher Form von Diskriminierung gegenüber sexuellen

Minderheiten.

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‍*lesbian, gay, bisexual, transgender, and queer sowie weitere sexuelle Minderheiten

 
 
 

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